postheadericon Neuer Schwung für schlaffe Locken

Eine füllige Lockenmähne ist der Hingucker schlechthin. Oft fehlt wilden Locken aber die richtige Sprungkraft. Anstatt voluminös zu Lockenbeeindrucken, hängen sie einfach schlaff herunter. Das hat nun ein Ende! Mit unseren Tipps bekommt Ihre Lockenpracht neuen Schwung.

Frauen, die keine haben, wünschen sie sich – Frauen hingegen, die damit gesegnet sind, verteufeln sie oft: Locken. Tatsache ist, dass eine Naturkrause sehr viel Pflege braucht. Bei Locken liegt die Schuppenschicht nämlich nicht geschlossen an den Haaren an, sondern ist lückenhaft und rau. Gelockte Haare verlieren dadurch sehr viel Feuchtigkeit und Proteine. Deshalb heißt es für Lockenträgerinnen: Pflegen, pflegen und noch mehr pflegen!

Spezielle Produkte für Locken

Verwöhnen Sie Ihre Locken mit viel Feuchtigkeit in Form von pflegenden Produkten. Wichtig ist dabei, dass die Shampoos, Kuren & Co. auf die lockige Haarstruktur abgestimmt sind. Kosmetika, die sich nicht speziell für Locken eignen, beschweren das Haar nur zusätzlich. Fast jeder Hersteller hat mittlerweile eine eigene Serie für lockiges Haar entwickelt. Im Drogeriemarkt haben sie also die freie Wahl!

Kuren sind das A & O

Waschen, Stylen, fertig? Bei lockigem Haar leider nicht. Sie sollten darauf achten, mindestens zweimal pro Woche eine nährende Kur in die Haare zu geben. Die Pflege darf die Haare nicht unnötig beschweren, da sie sich sonst aushängen. Hier empfiehlt es sich also besonders, ein spezielles Lockenprodukt zu verwenden. Die Handhabung ist ganz einfach: Haare waschen, mit einem Handtuch sanft das Wasser aus den Haaren drücken (nicht rubbeln!), Kur in die handtuchtrockenen Haare einarbeiten und ein angewärmtes Handtuch um den Kopf wickeln. Zirka 20 Minuten einwirken lassen, ausspülen, neue Lockenpracht bewundern!

Reichhaltige Öle

Spezielle Haaröle reichern die Locken mit jeder Menge Nährstoffen an (zum Beispiel „Keratin Oil” von Wella Professional, „Texturizing Pomade” von Tigi und „Plump Treat Thickening Treatment” von Redken). Es geht aber auch ganz natürlich. Oliven-, Jojoba- oder Weizenkeimöl verleihen den Locken neuen Pepp. Nach dem Waschen und Trocknen, oder auch mal zwischendurch, eine kleine Menge Öl in den Händen verreiben und dann Strähne für Strähne um den Zeigefinger wickeln. Glanz garantiert!

Kämmen und Föhnen

Das Kämmen der Haare sollten Sie auf ein Minimum beschränken – den Locken zuliebe bitte nur mit einem grobzinkingen Kamm aus Holz, Metall oder Horn, niemals mit einem Plastik-Kamm. Auch normale Haarbürsten sind für lockiges Haar ungeeignet und schädigen die Struktur. Grundsätzlich immer behutsam und sachte mit dem Kamm durch das Haar fahren.

Starke Hitze trocknet Haare aus – lockiges Haar noch mehr. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Haare an der Luft trocknen zu lassen und auf einen Föhn ganz zu verzichten. Wenn Föhnen, dann nur mit niedrigen Temperaturen oder kalter Luft.

Stufen sind der Trick

Lockiges Haar entfaltet seine volle Spannkraft, wenn es stufig geschnitten ist. So wirkt das Haar leichter und die Locken können sich besser ausleben. Scheiteln Sie Ihre Frisur in der Mitte, dann verteilen sich die Haare gleichmäßig auf beiden Seiten.

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