postheadericon Künstliche Haarfarbe – natürlicher Look

Frau

Mit ihrer naturgegebenen Haarfarbe sind nur wenige Frauen zufrieden. Früher oder später möchten die meisten etwas nachhelfen. Besonders deutsche Frauen legen beim Thema Haarefärben Wert auf eine Optik, die nicht verrät, dass das Haar gefärbt ist. Wer einige Grundsätze beachtet, kommt trotz künstlicher Farbe natürlich rüber.

Fast jede Frau hat schon einmal schlechte Erfahrungen mit dem Haarefärben gemacht und möchte nie wieder aussehen wie in den Farbtopf gefallen. Ob tönen, färben oder strähnen, das Ergebnis sollte sichtbar sein – und trotzdem nicht künstlich wirken. Auf Nummer Sicher gehen Sie, wenn Sie folgende Ratschläge berücksichtigen:

Basisfarbe passend auswählen

Wer sein Haar tönt oder färbt, steht vor der Entscheidung für einen Farbton. Hilfreich ist es, sich an der natürlichen Ausgangsfarbe zu orientieren. Selbst wenn die Haare schon früher gefärbt wurden oder ergraut sind, ist die natürliche Haarfarbe ausschlaggebend dafür, in welcher Farbpalette man sich beim Colorieren bewegen sollte. Die meisten Frauen wünschen sich einfach einen intensiveren Farbton. Der stellt sich bereits ein, wenn die künstliche Haarfarbe wenige Nuancen von der ursprünglichen abweicht. Nur wer sein Äußeres radikal verändern möchte, sollte eine Farbe wählen, die extrem von der Naturhaarfarbe abweicht. Selbst dann kann das Ergebnis natürlich aussehen, wenn die neue Farbe optimal auf den Hautton abgestimmt ist.

Strähnen gekonnt kombinieren

Strähnen verleihen dem Haar optisch Bewegung und Lebendigkeit. Der Effekt ist besonders natürlich, wenn hellere und dunklere Strähnen kombiniert werden. Die sogenannten Highlights sind etwas heller als die Basisfarbe, die Lowlights etwas dunkler. Im Zusammenspiel mit der Grundfarbe ergeben sie ein lebendiges Farbspiel, das nicht aufgesetzt wirkt. Strähnen in verschiedenen Nuancen sollten Sie unbedingt dem Friseur überlassen. Falls Sie den Frisuer Ihres Vertrauens noch nicht gefunden haben, hilft Ihnen unser Artikel „Dem Friseur auf die Finger geschaut”  bei der Auswahl.

Was tun mit dem Nachwuchs?

Der sichtbare Ansatz, der beim Rauswachsen der Farbe entsteht, hat schon so manche Frau zur Verzweiflung gebracht. Da unser Haar in drei Tagen circa einen Millimeter wächst, gibt es für das Ansatzproblem leider keine andere Lösung, als regelmäßig nachzufärben. Je mehr der künstliche Farbton der Naturhaarfarbe ähnelt, desto weniger fällt der Ansatz auf. Bei gesträhntem Haar hat man etwas länger Zeit, die Farbe aufzufrischen. Der Ansatz ist bei Strähnen nicht so deutlich erkennbar, wie bei einer Kompletteinfärbung. Aber auch hier heißt es früher oder später nachfärben, sonst ist es vorbei mit dem natürlichen Look.

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